Hilfe bei Reisekrankheiten

Diagnose Leishmaniose?

Leishmaniose ist im deutschsprachigen Raum eine der am häufigsten diagnostizierten sogenannten Reisekrankheiten. Die canine Leishmaniose ist eine durch Sandmücken übertragene parasitäre Erkrankung mit Vorkommen im ganzen Mittelmeerraum.

Leishmanien sind Protozoen (Einzeller) und können das gesamte Organsystem des Hundes befallen; die Symptome können vielfältig und zunächst auch unspezifisch sein (Durchfälle, Abmagerung, Fieberschübe, Polyarthritis). Die als typisch bekannten äußerlichen Veränderungen wie starke Schuppung, schlechtes Fell, Ekzeme, Ohrrandnekrosen, Brillenbildung können ausgeprägt vorhanden sein, aber auch fehlen. Untersuchungen wie Blutbild, Organwerte, Serumeiweißelektrophorese und bestimmte Urintests sind daher wichtig, um Krankheitsfortschritt und Organschäden möglichst frühzeitig zu erkennen.

Leishmaniose kann bis zu sieben Jahre nach Infektion ausbrechen. Ein positiver Antikörpertest ist nicht mit einer Erkrankung gleichzusetzen, d.h. nicht jeder infizierte Hund erkrankt. Eine Therapie, die den Erreger vollständig eliminiert, steht bisher nicht zur Verfügung. Aber Behandlung ist möglich, zielt auf Beseitigung der klinischen Symptome und Stabilisierung des Hundes und sollte vor allem auf die individuelle Situation des erkrankten Tieres abgestimmt werden. Dazu bieten wir dem Hundehalter gezielte Hilfe an.

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