<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Vitamine Archive - Leishmaniose-Hilfe</title>
	<atom:link href="https://leishmaniose-hilfe.com/tag/vitamine/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://leishmaniose-hilfe.com/tag/vitamine/</link>
	<description>Beratung und Futterpläne</description>
	<lastBuildDate>Sun, 04 Dec 2022 10:55:16 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9</generator>

<image>
	<url>https://leishmaniose-hilfe.com/wp-content/uploads/2022/08/cropped-sonne-32x32.png</url>
	<title>Vitamine Archive - Leishmaniose-Hilfe</title>
	<link>https://leishmaniose-hilfe.com/tag/vitamine/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Nahrungsergänzungen Teil 2</title>
		<link>https://leishmaniose-hilfe.com/nahrungsergaenzungen-teil-2/2019/blog/beratung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingridhilf]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Mar 2019 10:22:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Futter]]></category>
		<category><![CDATA[Nahrungsergänzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://leishmaniose-hilfe.com/?p=196</guid>

					<description><![CDATA[<p>Welche Defizite sind zu erwarten? Aufgrund der purinarmen Ernährung (weniger Fleisch, Fisch, Innereien) kann es bei an Leishmaniose erkrankten Hunden zu Defiziten an B-Vitaminen und Zink kommen. Für das Immunsystem ist vor allem das Vitamin B6 (Pyridoxin,Pyridoxal,Pyridoxamin) wichtig. Es befindet &#8230; <a href="https://leishmaniose-hilfe.com/nahrungsergaenzungen-teil-2/2019/blog/beratung/">Weiter</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://leishmaniose-hilfe.com/nahrungsergaenzungen-teil-2/2019/blog/beratung/">Nahrungsergänzungen Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://leishmaniose-hilfe.com">Leishmaniose-Hilfe</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="entry-body">
<div class="entry-content">
<h4>Welche Defizite sind zu erwarten?</h4>
<p>Aufgrund der purinarmen Ernährung (weniger Fleisch, Fisch, Innereien) kann es bei an Leishmaniose erkrankten Hunden zu Defiziten an B-Vitaminen und Zink kommen.</p>
<p>Für das Immunsystem ist vor allem das Vitamin B6 (Pyridoxin,Pyridoxal,Pyridoxamin) wichtig. Es befindet sich vor allem in Rotbarsch, Lachs, Hühnerbrust, Putenbrust, Rinderfilet, Banane, Zuckermais und Haferflocken. Die genannten Nahrungsmittel sind als Zutaten für Hundefutter geeignet (Fisch und Geflügel ohne Haut, wenig Banane). Eine zusätzliche B-Vitamin-Ergänzung ist trotzdem sinnvoll.</p>
<p>Die meisten Präparate für Hunde enthalten Bierhefe (leider zu purinreich) und eignen sich nicht zur Vitamin-B-Ergänzung. Präparate aus dem Humanbereich sind bedingt geeignet, meistens ist die Dosierung der Vitamine zu hoch, was vor allem für kleine Hunde ein Problem wird und eine tägliche Verabreichung fast unmöglich macht.</p>
<p>Ein für Hunde gut dosiertes Präparat ist von der Firma Naturafit <strong>„B-Komplex natürlich“</strong> (biologisch aktiver B-Komplex aus der Quinoa Pflanze).</p>
<p><span style="color: #333399;"><em>Dosierungsempfehlung pro 10 kg Körpergewicht 1 Kapsel täglich.</em></span></p>
<p><em><br />
</em>Zink kommt vor allem in Innereien vor und in pflanzlichen Produkten. Da wenig Innereien gefüttert werden dürfen und pflanzliche Zufuhr wegen der hohen Mengen unvorteilhaft ist, rate ich, 2 bis 3x in der Woche ein Zinkpräparat zu supplementieren (nach Möglichkeit nach dem Abendessen). Gut verwertbar ist Zinkorotat, Zinkgluconat; die meisten Präparate sind für kleine Hunde zu hoch dosiert und müssen (wenn möglich) geteilt werden.</p>
<p>Ein niedrig dosiertes Präparat mit 10 mg Zinkgluconat gibt es von Zein Pharma „Zinkonat Kapseln“.</p>
<p><span style="color: #333399;">1 Kapsel pro 10 kg  Körpergewicht des Hundes.<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><strong>Hagebuttenpulver:</strong></h5>
<p>Zu den aktiven Inhaltsstoffen gehören Galaktolipide , Polyphenole, Vitamin C und Fettsäuren. Daneben enthalten die Früchte auch Carotinoide, Säuren, Pektin, Mineralstoffe und Gerbstoffe. Hagebuttenpulver hat schmerzlindernde, entzündungshemmende, immunmodulierende und antioxidative Eigenschaften. Bei chronisch kranken Hunden und Hunden mit nicht intakter Darmflora kann die Zugabe einer natürlichen Vitamin-C-haltigen Frucht sinnvoll sein.</p>
<h5><strong>Sanddornpulver:</strong></h5>
<p>Ist eine Alternative und reich an Vitamin C, zahlreiche Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente wie Kalzium, Kalium, Magnesium, Eisen und Zink, das Provitamin A (Beta-Carotin) und die Vitamine B1, B2, E und K und ungesättigte Fettsäuren.</p>
<p><span style="color: #333399;"><em>Dosierungsempfehlung für Hagebuttenpulver und Sanddornpulver pro 10 kg Hund 0,3 g/Tag.</em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Pflanzliche Öle:</h5>
<p>Natürliche Quellen für Vitamin E sind verschiedene pflanzliche Öle. Synthetisch hergestelltes Vitamin E wird fast allen Fertigfuttermitteln beigefügt, um die Fette vor dem Ranzigwerden zu schützen. Für den Körper ist es ein wichtiges Antioxidanz.</p>
<p>Vitamin E besteht aus Tocopherolen (4 Gruppen, Alpha, Beta, Gamma und Delta) und Tocotrienolen (4 Gruppen, Alpha, Beta, Gamma und Delta). Die 4 Gruppen von Tocopherolen haben unterschiedliche Wirksamkeit, Alpha 100%. Alpha-Tocotrienole haben im Vergleich zu Alpha-Tocopherolen eine 40- bis 60-fach höhere Wirkung als Antioxidanz gegenüber Lipidperoxidation in Zellmembranen.</p>
<p>Pflanzliche Öle haben wiederum unterschiedliche Gehalte und Zusammensetzungen an Tocopherolen und Tocotrienolen. Der höchste Gehalt an Alpha-Tocopherol findet sich in <strong>Weizenkeimöl, </strong>gefolgt von<strong> Sonnenblumenöl</strong> und <strong>Distelöl</strong>. Hohe Gehalte an Tocotrienolen finden wir in <strong>nativem Roten Palmöl</strong> (außerdem reich an Coenzym Q10, Beta Karotin), gewonnen aus den Früchten der Ölpalme, gefolgt von <strong>Schwarzkümmelöl </strong>und <strong>nativem Kokosöl</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Wieviel Vitamin E braucht Ihr Hund?</h5>
<p class="has-background has-light-gray-background-color">Der Bedarf des Hundes  an Vitamin E variiert in Abhängigkeit von der gleichzeitigen Aufnahme an ungesättigten Fettsäuren.</p>
<p class="has-background has-light-gray-background-color">Auch die Aktivität des Hundes spielt eine Rolle. Sporthunde, Zuchtrüden, tragende Hündinnen benötigen höhere Mengen von Vitamin E, ebenso auch Hunde mit Herzproblemen.</p>
<p class="has-background has-light-gray-background-color">Durch die Fütterung mit minderwertigen Fetten (bestimmte Fertigfutter) steigt der Bedarf an Vitamin E drastisch an. Der Bedarf des Hundes an Vitamin E liegt bei mindestens 0,6 mg Vitamin E je Kilo Körpergewicht. Bei Rennhunden werden laut Professor Meyer („Ernährung des Hundes“) 3 mg Vitamin E je Kilogramm angenommen.</p>
<p class="has-background has-light-gray-background-color">Vitamin E hat blutverdünnende Eigenschaften und sollte nicht vor Operationen verabreicht werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> Leinöl </strong>ist ein wichtige, lebensnotwenige pflanzliche Omega-3-Quelle und besonders reich an Alpha-Linolensäure, es sollte jeden Tag verabreicht werden. Bitte immer frisch kurz vor dem Füttern zugeben, Flasche sofort verschließen und im Kühlschrank aufbewahren, da dieses leicht oxidiert. Es enthält sehr wenig Vitamin E und sollte immer in Kombination mit oben genannten Vitamin-E-reichen Ölen verabreicht werden.</p>
<p>Eine sehr gute Kombination ist natives Rotes Palmöl mit Leinöl. <strong>Borretschöl</strong> enthält, gefolgt von <strong>Nachtkerzenöl</strong>, sehr hohe Anteile der wertvollen Gamma-Linolensäure. Es gibt Hunde, deren Stoffwechsel Alpha-Linolensäure nicht oder nur unzureichend in Gamma-Linolensäure umwandeln kann, in diesem Fall sollte zusätzlich Borretsch- oder Nachtkerzenöl frisch dem Futter beigefügt werden.</p>
<p><strong>Lachsöl</strong> wird aus fetten Seefischen wie Lachs, Thunfisch, Heilbutt oder Makrele gewonnen und ist Lieferant für Omega-3-Fette in tierischer Form.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Was macht das Immunsystem?</h5>
</div>
</div>
<div class="entry-body">
<div class="entry-content">
<p>Der Körper regelt manche Substanzen zu seinen Gunsten herunter, antwortet so auf die Erreger und macht ihnen durch Entzug das Leben schwer.</p>
<p>Defizite um jeden Preis ausgleichen zu wollen, könnte kontraproduktiv sein. Vor allem wenn die Immuntwort in Richtung TH2 verschoben ist, sollten Vitamin A, Vitamin D und auch Eisen-Supplementierungen mit größter Sorgfalt vorgenommen werden.</p>
<p>Das gilt meiner Meinung auch für immunstimulierende Mittel wie z. B. Echinacea (Roter Sonnenhut), Mistel, Colostrum, Gelee Royal usw.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Jeder an Leishmaniose erkrankte Hund hat eine individuelle Immunlage, und was einem Hund hilft, kann beim anderen Hund zu unerwünschten Immunreaktionen führen!</p></blockquote>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://leishmaniose-hilfe.com/nahrungsergaenzungen-teil-2/2019/blog/beratung/">Nahrungsergänzungen Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://leishmaniose-hilfe.com">Leishmaniose-Hilfe</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Immunsystem und Vitamine</title>
		<link>https://leishmaniose-hilfe.com/immunsystem-und-vitamine/2019/blog/allgemein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingridhilf]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Feb 2019 10:23:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hundefutter]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://leishmaniose-hilfe.com/?p=201</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#160; Für ein Gleichgewicht des Immunsystems werden verschiedene Substanzen benötigt; wichtig zu wissen ist, dass nicht ein einzelner Nährstoff die Abwehr stärkt, sondern das Zusammenspiel der Nährstoffe. Vitamin A: Hunde benötigen für ein intaktes Immunsystem Vitamin A (Retinol), dies wirkt &#8230; <a href="https://leishmaniose-hilfe.com/immunsystem-und-vitamine/2019/blog/allgemein/">Weiter</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://leishmaniose-hilfe.com/immunsystem-und-vitamine/2019/blog/allgemein/">Immunsystem und Vitamine</a> erschien zuerst auf <a href="https://leishmaniose-hilfe.com">Leishmaniose-Hilfe</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="entry-body">
<div class="entry-content">
<p>&nbsp;</p>
<p>Für ein Gleichgewicht des Immunsystems werden verschiedene Substanzen benötigt; wichtig zu wissen ist, dass nicht ein einzelner Nährstoff die Abwehr stärkt, sondern das Zusammenspiel der Nährstoffe.</p>
<h4>Vitamin A:</h4>
<p>Hunde benötigen für ein intaktes Immunsystem Vitamin A (Retinol), dies wirkt antiinfektiös und beeinflusst lymphoide Organe. Unsere Hunde sind in der Lage, Vorstufen von Vitamin A in aktives Vitamin A umzuwandeln. Carotinoidpigmente, von denen Beta-Carotin das wichtigste ist, werden von einem Dioxygenase-Enzym in der Darmschleimhaut in Vitamin-A-Aldehyd (Retinal) gespalten. Retinal wird anschließend durch ein zweites Enzym zu aktivem Vitamin A (Retinol) reduziert. Die Aufnahme wird verbessert durch Zugabe von Fett.</p>
<p>Natürliche Quelle ist Leber von allen Schlachttieren. Hunde, die an Leishmaniose erkrankt sind, sollten wenig purinreiche Innereien erhalten, auf geringe Mengen Leber sollte aber nicht verzichtet werden. Viele Gemüse enthalten reichlich Beta-Karotin und diese sollten mit Fett vermischt zum Futter gegeben werden. In Fertigfuttermitteln, vor allem Trockenfutter, ist reichlich synthetisch hergestelltes Vitamin A enthalten. Wenn Sie Ihrem Hund keine Leber füttern und dieser kein Gemüse frisst und auch keinerlei Fertignahrung erhält, sollte dem Futter Lebertran beigefügt werden, dabei ist auf die genaue Dosierung zu achten. In hohen Dosen kann Vitamin A (Retinol) toxisch wirken! Vitamin A ist ein sogenanntes Speichervitamin und wird in der Leber des Hundes gespeichert.</p>
<p class="has-background has-light-gray-background-color"><span style="color: #333399;"><em>Vitamin A: Hemmung der TH1-Antwort und Stimualtion von TH2, Förderung der Antikörpersynthese auf Impfantigene (Quelle: Halevy 1994, J Nutr. ).</em></span></p>
<hr class="wp-block-separator" />
<h4>Vitamine E:</h4>
<p>wirkt antioxidativ, stärkt Antikörper und erhöht die Phagozytose. In kommerziellen Futtermitteln schützt Vitamin E außerdem ungesättigte Fette vor oxidativen Schäden. Bei selbst zubereiteten Rationen steigt der Vitamin-E-Gehalt mit dem Gehalt an ungesättigten Fetten. Eine weitere Wechselbeziehung besteht zwischen dem Spurenelement Selen und Vitamin E. Steht genügend Vitamin E zur Verfügung, wird der Selenbedarf gesenkt, und auch umgekehrt kann ausreichend Selen den Bedarf an Vitamin E senken. Natürliche Quellen sind z. B. Weizenkeimöl und Schwarzwurzeln.</p>
<p class="has-background has-light-gray-background-color"><span style="color: #333399;"><em>Vitamin E: Stärkt die TH1-Immunantwort, stark erhöhtes Vitamin E hemmt zusätzlich die TH2-Immunantwort (Quelle: Meydani, Immunol Rev 2005).</em></span></p>
<hr class="wp-block-separator" />
<h4>Vitamin D:</h4>
<p>ist für den normalen Stoffwechsel und die Homöostase von Kalzium und Phosphor lebensnotwendig. Hunde sind in der Lage, Vitamin D3 selbst zu synthetisieren, wenn ihre Haut einer UV-Strahlung (Sonne) ausgesetzt wird. Die inaktive Form von Vitamin D wird dann in der Leber gespeichert. Durch biochemische Vorgänge in der Leber und anschließend in der Niere wird bei Bedarf Vitamin D3 in seine aktive Form umgewandelt. Ein Vitamin-D-Mangel führt bei Junghunden zu Rachitis, bei erwachsenen Tieren zu Osteomalzie. Vitamin-D-Mangel wird von einem Ungleichgewicht von Kalzium und Phosphor im Futter begleitet. Übermäßige Vitamin-D-Aufnahme kann für Hunde toxisch sein und zu einer Weichteilverkalkung führen.</p>
<p>Natürliche Quellen sind Fische wie Hering, Lachs, Makrele, Sardine, Thunfisch. Geringere Mengen befinden sich in Kalbfleisch und Pilzen. Hunde, die an Leishmaniose erkrankt sind, sollten oben genannte Fische wegen des hohen Puringehaltes nicht erhalten. Eine Supplementierung mit Vitamin D sollte nur erfolgen, wenn vom Tierarzt ein Vitamin-D-Mangel diagnostiziert wurde.</p>
<p class="has-background has-light-gray-background-color"><span style="color: #333399;"><em>Vitamin D3: Stärkt die TH2-Antwort durch Hemmung von IFNy und Induktion von IL-4 (Quelle: Griffin, Annu Rev Nutr. 2003, Lemire JM, J Nutr. 1995).</em></span></p>
<hr class="wp-block-separator" />
<h4>B-Vitamine:</h4>
<p>Von den B-Vitaminen sind vor allem <strong>B6, B12, Pantothensäure und Folsäure</strong> an den Funktionen des Immunsytems beteiligt. Vitamin B6 ist in Fisch, Fleisch, Innereien, Getreide und Gemüse enthalten. Leishmaniose-Hunde erhalten keine oder wenig Innereien, deshalb ist es sinnvoll, als Ergänzung ein B-Vitamin-Präparat zu supplementieren. Mit zunehmendem Proteingehalt steigt auch der B6-Bedarf von Hunden.</p>
<p class="has-background has-light-gray-background-color"><span style="color: #333399;">Vitamin B6: Mangel fördert die TH2-Prägung der T-Zellen (Quelle Long K, 1999).</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>B12 ist ausreichend in tierischen Produkten enthalten, ein Mangel tritt bei gesunden Hunden sehr selten auf. Die Aufnahme von B12 ist kompliziert und wird hier nicht näher erläutert. Chronisch kranke Hunde, Hunde mit Darmerkrankungen und ältere Hunde können einen Mangel aufweisen. Im Blut kann der B12-Spiegel gemessen werden. Sind die Werte niedrig oder am unteren Grenzbereich ist davon auszugehen, dass in der Zelle ein erheblicher B-12-Mangel vorliegt. Niedrige B12-Spiegel sind immer im Zusammenhang mit Folsäure zu beurteilen. Sind Folsäure und B12-Spiegel niedrig, sollten beide Vitamine supplementiert weden. Bei reinem B12-Mangel ist eine Supplemenierung mit Methylcobalamin oder Adenosylcobalamin per Injektion sinnvoll. Folsäure ist enthalten in Eiern, Innereien und verschiedenen Gemüsen. Bei Darmerkrankungen kann es sinnvoll sein, Folsäure zu supplementieren. Panthothensäure ist in vielen pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln enthalten, wichtig für die Aufnahme ist eine intakte Darmflora.</p>
<hr class="wp-block-separator" />
<h4>Vitamin C:</h4>
<p>Die Zugabe von Vitamin C zum Hundefutter ist umstritten, da gesunde Hunde im Gegensatz zum Menschen das Vitamin C selbst im Darm synthetisieren können. Bei schweren Erkrankungen wie Leishmaniose und auch Darmerkrankungen kann ein erhöhter Bedarf bestehen. Als natürliche Quellen eignen sich gemahlene Hagebuttenschalen und Sanddornpulver, vor allem auch wenn Ihr Hund kein Obst/Gemüse bekommt oder nicht frisst.</p>
<div id="jp-post-flair" class="sharedaddy sd-rating-enabled sd-like-enabled">
<div id="like-post-wrapper-149442802-745-62c9f40dd761e" class="sharedaddy sd-block sd-like jetpack-likes-widget-wrapper jetpack-likes-widget-loaded" data-src="//widgets.wp.com/likes/index.html?ver=20220105#blog_id=149442802&amp;post_id=745&amp;origin=hilfebeileishmaniose.wordpress.com&amp;obj_id=149442802-745-62c9f40dd761e" data-name="like-post-frame-149442802-745-62c9f40dd761e" data-title="Liken oder rebloggen"></div>
</div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://leishmaniose-hilfe.com/immunsystem-und-vitamine/2019/blog/allgemein/">Immunsystem und Vitamine</a> erschien zuerst auf <a href="https://leishmaniose-hilfe.com">Leishmaniose-Hilfe</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Immunsystem – wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente</title>
		<link>https://leishmaniose-hilfe.com/immunsystem-wichtige-mineralstoffe-und-spurenelemente/2019/blog/allgemein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingridhilf]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Feb 2019 09:51:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Mineralstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Spurenelemente]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamine]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://leishmaniose-hilfe.com/?p=203</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#160; Gesunde und hochwertige Nahrungsbestandteile stärken auch das Immunsystem unserer Hunde. Sehr wichtig dabei ist eine gut funktionierende Darmflora (der Darm ist das größte Immunsystem des Körpers). Alles, was im Darm ankommt, sollte optimal aufgeschlossen sein, deshalb führen sehr oft &#8230; <a href="https://leishmaniose-hilfe.com/immunsystem-wichtige-mineralstoffe-und-spurenelemente/2019/blog/allgemein/">Weiter</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://leishmaniose-hilfe.com/immunsystem-wichtige-mineralstoffe-und-spurenelemente/2019/blog/allgemein/">Immunsystem – wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente</a> erschien zuerst auf <a href="https://leishmaniose-hilfe.com">Leishmaniose-Hilfe</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="entry-body">
<div class="entry-content">
<p>&nbsp;</p>
<p>Gesunde und hochwertige Nahrungsbestandteile stärken auch das Immunsystem unserer Hunde. Sehr wichtig dabei ist eine gut funktionierende Darmflora (der Darm ist das größte Immunsystem des Körpers). Alles, was im Darm ankommt, sollte optimal aufgeschlossen sein, deshalb führen sehr oft unerkannte Verdauungsschwächen/Verdauungsstörungen zu einem Ungleichgewicht in der Darmflora. Leider kann nicht jeder Hund seine Nahrung optimal aufspalten. Bei chronisch kranken Hunden kann es sinnvoll sein, durch einen einfachen Kot-Test die Verdauungsleistung zu prüfen.</p>
<p>Für die Bakterien der wandständigen Darmflora können bestimmte Faserstoffe eine wichtige Energiequelle sein, auch bei Hunden. Kleie aus verschiedenen Getreiden (z. B. Weizenkleie, Haferkleie, Reiskleie) enthalten z. B. Arabinoxylan (ein Bestandteil von Hemicellulosen) die einen gesundheitsfördernden Einfluss auf das Immunsystem Darm haben sollen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Spurenelement <strong>Selen</strong> wirkt antioxidativ, stärkt die T-Lymphozyten und Immunglobuline. Selen ist ein Teil der Glutathionperoxidase, einem wichtigem Enzym.Natürliche Quellen sind: Süßwasserfische und Meeresfische, Kokosnuss, Paranuss und Leber. Bei purinarmer Ernährung sollte Leber nur in kleinen Mengen gefüttert werden, Fisch immer ohne Haut füttern. Kokosnussraspel sind geeignet. Überdosierungen von Selen sind toxisch!</p>
<p>Selen verstärkt die Sekretion von IFN<em>y </em>in T-Lymphozyten ohne Einfluss auf die humorale Immunantwort (Quelle: Broome Am J Clin Nutr. 2004, Wintergerst E. Ann Nutr. Metab 2007).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zink</strong> wirkt besonders auf die T-Lymphozyten, stärkt die Phagozytose, es ist ebenfalls antioxidativ und senkt die Belastung mit Schwermetallen. Ein Zinkmangel schwächt die Darmbarrierefunktion. Zink fördert die IFN-<em>y</em>– Sekretion in T-Lymphozyten, Zinkmangel stärkt IL-4 und darüber die TH-2-Immunantwort (Quelle: Metz, Nutrition 2007, Wintergerst E. Ann Nutr. Metab 2007).</p>
<p>Zink aus tierischen Produkten wie z. B. Leber, Eigelb, Schaffilet, Rinderfilet, dunkles Geflügelfleisch wird besser aufgenommen als aus pflanzlichen Produkten, z. B. Weizenkleie, Sesam, Kürbiskerne, Hafer, Paranuss, Linsen. Aufgrund des hohen Puringehaltes von Leber und Linsen sollte für an Leishmaniose erkrankte Hunde eine Kombination Eigelb und z. B. Weizenkleie gewählt werden.</p>
<p>Kupfer ist ein Gegenspieler von Zink und verhindert somit die Resorption im Darm (Vorsicht: den meisten Trockenfuttermitteln ist reichlich synthetisch hergestelltes Kupfer zugesetzt!). Hohe Fett und Kalziummengen können ebenfalls die Aufnahme im Darm behindern. Eine Supplementierung mit z. B. Zinkorotat kann für einen Leishmaniose-Hund sinnvoll sein (vorher Überprüfung der Zinkspiegel im Blut).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kupfer:</strong> Bei an Diabetes erkrankten Menschen konnte ein erhöhter Serum- Kupferspiegel festgestellt werden. Eine erhöhte Kupferresorption kann die Entstehung freier Radikale weiter fördern. Metabolismus und Aufgaben von Kupfer sind eng mit denen von Eisen verbunden. Ein Kupfermangel äußert sich ähnlich wie ein Eisenmangel in Form einer hypochromen mikrozytären Anämie. Gestörtes Skelettwachstum bei Junghunden und Depigmentierung von Haaren können ein Anzeichen für einen Kupfermangel sein. Natürliche Quellen sind Leber und Vollkorngetreideprodukte. Bei einem an Leishmaniose erkrankten Hund kann aufgrund der purinarmen Ernährung mit selbst zubereiteten Rationen (wenig Leber) kaum ein Kupferüberschuss entstehen, ein Mangel kann im Blutserum bestimmt werden. Bei der Fütterung mit Trockenfutter ist auf (zu) hohe Kupferzugaben zu achten.</p>
<p>Kupfer induziert dosisabhängig IFN<em>y</em> und IL2, aber bei hohen Dosen Hemmung der TH1-Immunantwort (Quelle: Hopkins J Nutr. 1999, Percival S, am J Clin Nutr 1998).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Eisen:</strong> Ein Mangel an Eisen kann das Immunsystem schwächen.Die Eisenaufnahme erfolgt hauptsächlich über den Darm und wird durch Vitamin C gefördert (gesunde Hunde können im Darm genügend Vitamin C bilden). Fleisch, Eigelb und Fisch liefern ausreichende Mengen. Hohe Mengen befinden sich in Leber und Nieren, welche bei purinarmer Ernährung nur wenig gefüttert werden. Im Futter befindliche Phytate, Phosphate und Oxalate sowie die Aufnahme hoher Zinkmengen können die Eisenaufnahme beeinträchtigen. Chronische Blutverluste und schwere parasitäre Erkrankungen können die Ursache für einen Eisenmangel sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mangan:</strong> Bei Hunden ist bisher kein Manganmangel bekannt. Mangan befindet sich z. B. in Weizenkeimen, Haferflocken, Weizenkleie, Fleisch, Geflügel und Fisch. Ein Manganüberschuss kann die Resorption von Calcium, Chrom, Eisen behindern, fördert eine mitochondriale Dysfunktion, oxidativen Stress und Neurotoxizität. Ein Manganmangel kann ebenfalls oxidativen Stress erzeugen. Eine Mangansupplementierung sollte nur bei tierärztlich festgestelltem Manganmangel erfolgen. Vorsicht: Autoabgase können hohe Mengen Mangan enthalten und durch Inhalation in den Körper gelangen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><span style="color: #008080;">Der Idealzustand für das Immunsystem ist eine ausgeglichene TH1/TH2- Balance. Bei chronischen Infektionen kann vorübergehend eine TH1- Dominanz sinnvoll sein. Eine TH2-Dominanz ist niemals sinnvoll!</span></p></blockquote>
<p>Eine intakte Darmflora und einige Mineralstoffe und Spurenelemente können das Gleichgewicht unterstützen. Toxische Metalle wie Blei, Cadmium und Quecksilber können die Aufnahme einiger Mineralstoffe und Spurenelemente hemmen:</p>
<p>Quecksilber, mögliche Expostitionsquellen: Thunfisch, Meeresfrüchte, Waldpilze, Emissionen aus fossilen Brennstoffen, Energiesparlampen, Additive von Impfstoffen.</p>
<p>Auswirkung: Bindung und Inhibition von Selen, Verdrängung von Eisen, Kupfer und Zink.</p>
<p>Cadmium, mögliche Expositionsquellen: Waldpilze, Schalentiere, Meeresalgen, Tabakrauch, Innereien, Leinsamen, industrieller Phosphatdünger, Tattoofarben.</p>
<p>Auswirkungen: Verdrängung von Zink und Calcium, Hemmung der Selen-Resorption.</p>
<p>Blei, mögliche Expositionsquellen: Trinkwasser aus Bleirohren, Waldpilze, Innereien, Düngemittel, Muscheln, Wild, Munition, Staub, Tabakrauch, Keramikgeschirr ohne Glasur, Kohlekraftwerke, Müllverbrennung.</p>
<p>Auswirkungen: Verdrängung von Calcium und Zink, Hemmung der Selen-Resorption.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://leishmaniose-hilfe.com/immunsystem-wichtige-mineralstoffe-und-spurenelemente/2019/blog/allgemein/">Immunsystem – wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente</a> erschien zuerst auf <a href="https://leishmaniose-hilfe.com">Leishmaniose-Hilfe</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
