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	<title>Beratung Archive - Leishmaniose-Hilfe</title>
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	<description>Beratung und Futterpläne</description>
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	<title>Beratung Archive - Leishmaniose-Hilfe</title>
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	<item>
		<title>Futterplan Beispiel</title>
		<link>https://leishmaniose-hilfe.com/futterplan-beispiel/2022/blog/beratung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingridhilf]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2022 21:10:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Eiweiß]]></category>
		<category><![CDATA[Fett]]></category>
		<category><![CDATA[Futterplan]]></category>
		<category><![CDATA[Grundbedarf]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für einen an Leishmaniose erkrankten Hund der Allopurinol erhält, einfache Berechnung: Der Hundekörper hat eine andere Zusammensetzung als der menschliche Körper vor allem was den Fettanteil betrifft. Die Körpermasse des Hundes besteht im Durchschnitt zu 23 % aus Fett ( &#8230; <a href="https://leishmaniose-hilfe.com/futterplan-beispiel/2022/blog/beratung/">Weiter</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Für einen an Leishmaniose erkrankten Hund der Allopurinol erhält,</h3>
<h4>einfache Berechnung:</h4>
<p>Der Hundekörper hat eine andere Zusammensetzung als der menschliche Körper vor allem was den Fettanteil betrifft. Die Körpermasse des Hundes besteht im Durchschnitt zu 23 % aus Fett ( je nach Hunderasse sind das 15 %-35 % der Körpermasse), beim Menschen sind das ca. 4 %-10 %. Fett ist für den (gesunden Hund ohne Fettverdauungsstörung) zu 99 % verdaulich und ist ein wichtiger Lieferant für Energie. Circa 20 % der Körpermasse vom Hund sind Eiweiße im Schnitt 16 %, beim Menschen sind das ca. 20 % von der Körpermasse.</p>
<p>Zunächst rechnen Sie aus wieviel Energie Ihr Hund pro Tag benötigt. Zu beachten ist das ein kleiner Hund mehr Kalorien benötigt als ein großer Hund. Beispiel: ein Schäferhund macht einen Schritt um eine gewisse Entfernung zu überwinden, ein Yorkshire würde für den gleichen Weg viel mehr Schritte benötigen, das braucht mehr Energie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Richtlinien für den Tageskalorienverbrauch (Grundbedarf) nach Körpergewicht:</h5>
<ul>
<li>bis 5 kg Hund, ca. 60 kcal/KM</li>
<li>10 kg Hund, ca. 55 kcal/KM</li>
<li>20 kg Hund, ca. 45 kcal/KM</li>
<li>30 kg Hund, ca. 40 kcal/KM</li>
<li>40 kg Hund, ca. 35-38 kcal/KM</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Schritt 1, Berechnung des täglichen Energiebedarfs Ihres Hundes in Kilokalorien:</h5>
<p>Beispiel Hund mit 20 kg = 20&#215;45 kcal = 900 kcal pro Tag</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Schritt 2, Berechnung der Futteranteile nach Fettanteil und Eiweißanteil bezogen auf die Zusammensetzung des Hundekörpers:</h5>
<p>23 % der Energie aus Fett = 23 % von 900 kcal = 207 kcal Fett : 9 (1 g Fett hat 9 kcal) = 23 g Fett &#8211; Fett hat eine Verdaulichkeit von 99 %</p>
<p>20 % der Energie aus Eiweiß = 20 % von 900 kcal = 180 kcal Eiweiß : 4 (1 g Eiweiß hat 4 kcal) = 45 g Gesamtprotein der Tagesration davon sollten mindestens 80 % tierischer Herkunft sein (Fleisch, Molkereiprodukte, Eier) = 36 g.</p>
<p>Tierisches Eiweiß hat eine Verdaulichkeit von ca. 95 %. Pflanzliches Eiweiß hat für den Hund eine geringere Verdaulichkeit, ich berechne 50 % Verdaulichkeit.</p>
<p>Der Rest von 513 kcal entfallen auf die Beilagen wie Gemüse (Hinweis: Kartoffeln zählen zum Gemüse), Öle, Faserstoffe und falls Sie es wünschen auch stärkehaltige Getreide und Pseudogetreide.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Schritt 3, Auswahl der geeigneten Nahrungsmittel nach deren Puringehalt:</h5>
<p>Purintabellen finden Sie im Internet, dort können Sie nachsehen wie hoch der Puringehalt der einzelnen Zutaten ist. Sind die Werte in Harnsäure angegeben können Sie das einfach umrechnen 2,4 mg Harnsäure ist 1 mg Purin.</p>
<p>Was für einen Hund als Purinarm gilt ist nach meinem Wissen bis heute nicht bekannt, es gibt verschiedene Empfehlungen, ich verwende für die Berechnung einen Wert den ich selbst errechnet habe siehe mein Artikel<a href="https://leishmaniose-hilfe.com/purinarme-diaet/" target="_blank" rel="noopener"> Purinarme Diät</a>. Das sind für einen 20 kg Hund = 20&#215;6,75 mg = 135 mg Purin pro Tag.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Musterplan 20 kg Hund:</h3>
<p>Rinderhackfleisch mit 14 % Fett und 22,5 % Proteingehalt, 216 kcal/100g</p>
<p>Um mindestens 36 g verdauliches Protein aus tierischen Produkten zu erhalten benötigen Sie <strong>180 g Rinderhackfleisch</strong> = 40,50 g davon 95 % Verdaulichkeit = 38,48 g Protein /Puringehalt: ca. 83 mg Purin</p>
<p>180 g Rinderhackfleisch haben 14 % Fett = 25,2 g tierisches Fett , diesen Wert vergleichen Sie mit oben errechneter Fettmenge (23 g). Sollten Sie sehr mageres Fleisch verwenden wollen z. B. Hühnerbrust oder Putenbrust ergänzen Sie tierisches Fett um die 23 g Tages-Fettmenge (Beispielrechnung) zu erhalten. Geeignet ist Schweinefett, Gänsefett, Entenfett, Rinderfett, Lammfett auch Butter. 180 g Rinderhackfleisch haben ca. 389 kcal.</p>
<p><strong>250 g Kartoffeln</strong>, Proteingehalt 5 g davon 50 % = 2,5 g verdauliches Protein, 15 mg Purin, ca. 180 kcal</p>
<p><strong>200 g Möhren</strong>, Proteingehalt 2,2 g davon 50 % = 1,1 g verdauliches Protein, 12 mg Purin , ca. 60 kcal</p>
<p><strong>30 g Schmand</strong>, Proteingehalt 0,8 g davon 95 % = 0,76 g verdauliches Protein, 0 mg Purin , ca. 72 kcal</p>
<p><strong>30 g Cornflakes ohne Zucker</strong>, Proteingehalt 2,3 g davon 50 % = 1,15 g verdauliches Protein , 10 mg Purin, ca. 101 kcal</p>
<p><strong>10 g Öle pflanzlicher und tierischer Herkunft </strong> z. B. Leinöl + Lachsöl, 90 kcal</p>
<p><strong>5 g Faserstoffe,</strong> z. B. Haferkleie, Reiskleie, Weizenkleie, Kokosraspel, ca. 20 kcal</p>
<p>Gesamtwerte der Tagesration:</p>
<p>44 g (aufgerundet) verdauliches Protein, geringfügig weniger als oben errechnet.</p>
<p>912 kcal, geringfügig mehr als oben errechnet.</p>
<p>120 mg Purin, weniger als oben errechnet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><span style="color: #000000;">Belohnungshappen sollten mit eingerechnet werden, die Menge der Kalorien und des verdaulichen Proteins</span></p></blockquote>
<p>Reines Trockenfleisch Gewicht multipliziert mit 4 = Menge an Frischfleisch</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Wichtig zu wissen:</h4>
<p>Die Beispiel Berechnung enthält keine Nahrungsergänzungen, für eine einfache (aber nicht 100 % genau bedarfgerecht) können Sie ein Multipräparat verwenden und nach Hersteller Angaben dosieren. Sollte das Präparat kein Calcium enthalten, muss zusätzlich eines gegeben werden, z. B. Eierschalenmehl.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hunde die an Leishmaniose erkrankt sind können einen höheren Bedarf haben von:</p>
<ul>
<li>B-Vitaminen</li>
<li>Selen</li>
<li>Zink</li>
<li>Vitamin C</li>
</ul>
<hr />
<p>Welche Nahrungsmittel sind besonders Purinreich und sollten gemieden werden?</p>
<p>Innereien von allen Schlachttieren, Geflügelhaut, Fischhaut und gewisse Fische wie Hering, Makrele,Thunfisch, Fleisch vom Pferd, Insektenprotein, Hülsenfrüchte, Hefeprodukte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Beitragsbild von Pixabay CC0 Linzenz vor 31.12.2018</h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nahrungsergänzungen Teil 2</title>
		<link>https://leishmaniose-hilfe.com/nahrungsergaenzungen-teil-2/2019/blog/beratung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingridhilf]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Mar 2019 10:22:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Futter]]></category>
		<category><![CDATA[Nahrungsergänzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Defizite sind zu erwarten? Aufgrund der purinarmen Ernährung (weniger Fleisch, Fisch, Innereien) kann es bei an Leishmaniose erkrankten Hunden zu Defiziten an B-Vitaminen und Zink kommen. Für das Immunsystem ist vor allem das Vitamin B6 (Pyridoxin,Pyridoxal,Pyridoxamin) wichtig. Es befindet &#8230; <a href="https://leishmaniose-hilfe.com/nahrungsergaenzungen-teil-2/2019/blog/beratung/">Weiter</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="entry-body">
<div class="entry-content">
<h4>Welche Defizite sind zu erwarten?</h4>
<p>Aufgrund der purinarmen Ernährung (weniger Fleisch, Fisch, Innereien) kann es bei an Leishmaniose erkrankten Hunden zu Defiziten an B-Vitaminen und Zink kommen.</p>
<p>Für das Immunsystem ist vor allem das Vitamin B6 (Pyridoxin,Pyridoxal,Pyridoxamin) wichtig. Es befindet sich vor allem in Rotbarsch, Lachs, Hühnerbrust, Putenbrust, Rinderfilet, Banane, Zuckermais und Haferflocken. Die genannten Nahrungsmittel sind als Zutaten für Hundefutter geeignet (Fisch und Geflügel ohne Haut, wenig Banane). Eine zusätzliche B-Vitamin-Ergänzung ist trotzdem sinnvoll.</p>
<p>Die meisten Präparate für Hunde enthalten Bierhefe (leider zu purinreich) und eignen sich nicht zur Vitamin-B-Ergänzung. Präparate aus dem Humanbereich sind bedingt geeignet, meistens ist die Dosierung der Vitamine zu hoch, was vor allem für kleine Hunde ein Problem wird und eine tägliche Verabreichung fast unmöglich macht.</p>
<p>Ein für Hunde gut dosiertes Präparat ist von der Firma Naturafit <strong>„B-Komplex natürlich“</strong> (biologisch aktiver B-Komplex aus der Quinoa Pflanze).</p>
<p><span style="color: #333399;"><em>Dosierungsempfehlung pro 10 kg Körpergewicht 1 Kapsel täglich.</em></span></p>
<p><em><br />
</em>Zink kommt vor allem in Innereien vor und in pflanzlichen Produkten. Da wenig Innereien gefüttert werden dürfen und pflanzliche Zufuhr wegen der hohen Mengen unvorteilhaft ist, rate ich, 2 bis 3x in der Woche ein Zinkpräparat zu supplementieren (nach Möglichkeit nach dem Abendessen). Gut verwertbar ist Zinkorotat, Zinkgluconat; die meisten Präparate sind für kleine Hunde zu hoch dosiert und müssen (wenn möglich) geteilt werden.</p>
<p>Ein niedrig dosiertes Präparat mit 10 mg Zinkgluconat gibt es von Zein Pharma „Zinkonat Kapseln“.</p>
<p><span style="color: #333399;">1 Kapsel pro 10 kg  Körpergewicht des Hundes.<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><strong>Hagebuttenpulver:</strong></h5>
<p>Zu den aktiven Inhaltsstoffen gehören Galaktolipide , Polyphenole, Vitamin C und Fettsäuren. Daneben enthalten die Früchte auch Carotinoide, Säuren, Pektin, Mineralstoffe und Gerbstoffe. Hagebuttenpulver hat schmerzlindernde, entzündungshemmende, immunmodulierende und antioxidative Eigenschaften. Bei chronisch kranken Hunden und Hunden mit nicht intakter Darmflora kann die Zugabe einer natürlichen Vitamin-C-haltigen Frucht sinnvoll sein.</p>
<h5><strong>Sanddornpulver:</strong></h5>
<p>Ist eine Alternative und reich an Vitamin C, zahlreiche Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente wie Kalzium, Kalium, Magnesium, Eisen und Zink, das Provitamin A (Beta-Carotin) und die Vitamine B1, B2, E und K und ungesättigte Fettsäuren.</p>
<p><span style="color: #333399;"><em>Dosierungsempfehlung für Hagebuttenpulver und Sanddornpulver pro 10 kg Hund 0,3 g/Tag.</em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Pflanzliche Öle:</h5>
<p>Natürliche Quellen für Vitamin E sind verschiedene pflanzliche Öle. Synthetisch hergestelltes Vitamin E wird fast allen Fertigfuttermitteln beigefügt, um die Fette vor dem Ranzigwerden zu schützen. Für den Körper ist es ein wichtiges Antioxidanz.</p>
<p>Vitamin E besteht aus Tocopherolen (4 Gruppen, Alpha, Beta, Gamma und Delta) und Tocotrienolen (4 Gruppen, Alpha, Beta, Gamma und Delta). Die 4 Gruppen von Tocopherolen haben unterschiedliche Wirksamkeit, Alpha 100%. Alpha-Tocotrienole haben im Vergleich zu Alpha-Tocopherolen eine 40- bis 60-fach höhere Wirkung als Antioxidanz gegenüber Lipidperoxidation in Zellmembranen.</p>
<p>Pflanzliche Öle haben wiederum unterschiedliche Gehalte und Zusammensetzungen an Tocopherolen und Tocotrienolen. Der höchste Gehalt an Alpha-Tocopherol findet sich in <strong>Weizenkeimöl, </strong>gefolgt von<strong> Sonnenblumenöl</strong> und <strong>Distelöl</strong>. Hohe Gehalte an Tocotrienolen finden wir in <strong>nativem Roten Palmöl</strong> (außerdem reich an Coenzym Q10, Beta Karotin), gewonnen aus den Früchten der Ölpalme, gefolgt von <strong>Schwarzkümmelöl </strong>und <strong>nativem Kokosöl</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Wieviel Vitamin E braucht Ihr Hund?</h5>
<p class="has-background has-light-gray-background-color">Der Bedarf des Hundes  an Vitamin E variiert in Abhängigkeit von der gleichzeitigen Aufnahme an ungesättigten Fettsäuren.</p>
<p class="has-background has-light-gray-background-color">Auch die Aktivität des Hundes spielt eine Rolle. Sporthunde, Zuchtrüden, tragende Hündinnen benötigen höhere Mengen von Vitamin E, ebenso auch Hunde mit Herzproblemen.</p>
<p class="has-background has-light-gray-background-color">Durch die Fütterung mit minderwertigen Fetten (bestimmte Fertigfutter) steigt der Bedarf an Vitamin E drastisch an. Der Bedarf des Hundes an Vitamin E liegt bei mindestens 0,6 mg Vitamin E je Kilo Körpergewicht. Bei Rennhunden werden laut Professor Meyer („Ernährung des Hundes“) 3 mg Vitamin E je Kilogramm angenommen.</p>
<p class="has-background has-light-gray-background-color">Vitamin E hat blutverdünnende Eigenschaften und sollte nicht vor Operationen verabreicht werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> Leinöl </strong>ist ein wichtige, lebensnotwenige pflanzliche Omega-3-Quelle und besonders reich an Alpha-Linolensäure, es sollte jeden Tag verabreicht werden. Bitte immer frisch kurz vor dem Füttern zugeben, Flasche sofort verschließen und im Kühlschrank aufbewahren, da dieses leicht oxidiert. Es enthält sehr wenig Vitamin E und sollte immer in Kombination mit oben genannten Vitamin-E-reichen Ölen verabreicht werden.</p>
<p>Eine sehr gute Kombination ist natives Rotes Palmöl mit Leinöl. <strong>Borretschöl</strong> enthält, gefolgt von <strong>Nachtkerzenöl</strong>, sehr hohe Anteile der wertvollen Gamma-Linolensäure. Es gibt Hunde, deren Stoffwechsel Alpha-Linolensäure nicht oder nur unzureichend in Gamma-Linolensäure umwandeln kann, in diesem Fall sollte zusätzlich Borretsch- oder Nachtkerzenöl frisch dem Futter beigefügt werden.</p>
<p><strong>Lachsöl</strong> wird aus fetten Seefischen wie Lachs, Thunfisch, Heilbutt oder Makrele gewonnen und ist Lieferant für Omega-3-Fette in tierischer Form.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Was macht das Immunsystem?</h5>
</div>
</div>
<div class="entry-body">
<div class="entry-content">
<p>Der Körper regelt manche Substanzen zu seinen Gunsten herunter, antwortet so auf die Erreger und macht ihnen durch Entzug das Leben schwer.</p>
<p>Defizite um jeden Preis ausgleichen zu wollen, könnte kontraproduktiv sein. Vor allem wenn die Immuntwort in Richtung TH2 verschoben ist, sollten Vitamin A, Vitamin D und auch Eisen-Supplementierungen mit größter Sorgfalt vorgenommen werden.</p>
<p>Das gilt meiner Meinung auch für immunstimulierende Mittel wie z. B. Echinacea (Roter Sonnenhut), Mistel, Colostrum, Gelee Royal usw.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Jeder an Leishmaniose erkrankte Hund hat eine individuelle Immunlage, und was einem Hund hilft, kann beim anderen Hund zu unerwünschten Immunreaktionen führen!</p></blockquote>
</div>
</div>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nahrungsergänzungen Teil 1</title>
		<link>https://leishmaniose-hilfe.com/nahrungsergaenzungen-teil-1/2019/blog/beratung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingridhilf]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Mar 2019 10:04:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Leishmaniose]]></category>
		<category><![CDATA[Nahrungsergänzungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Verdauung und Darmgesundheit Die Auswahl geeigneter Mittel ist groß, leider passt sehr oft die Mischung nicht, das Produkt enthält synthetisch hergestellte Zutaten, Hilfsstoffe, Farbstoffe, die nicht erwünscht oder vertragen werden. Natürliche Lebensmittel und Kräuter haben den Vorteil gegenüber chemisch isolierten &#8230; <a href="https://leishmaniose-hilfe.com/nahrungsergaenzungen-teil-1/2019/blog/beratung/">Weiter</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="primary" class="content-area">
<article id="post-760" class="post-760 post type-post status-publish format-standard has-post-thumbnail hentry category-blog tag-ernaehrungsberatung tag-fuetterung-hunde tag-hund tag-leishmaniose tag-nahrungsergaenzungen with-featured-image">
<div class="entry-body">
<div class="entry-content">
<h4>Verdauung und Darmgesundheit</h4>
<p>Die Auswahl geeigneter Mittel ist groß, leider passt sehr oft die Mischung nicht, das Produkt enthält synthetisch hergestellte Zutaten, Hilfsstoffe, Farbstoffe, die nicht erwünscht oder vertragen werden. Natürliche Lebensmittel und Kräuter haben den Vorteil gegenüber chemisch isolierten Wirkstoffen, dass alle Vitalstoffe in einem natürlichen Verbund vorkommen.</p>
<p>Die von mir vorgestellten Nahrungsergänzungen (in Teil 1 und Teil 2) sind für an Leishmaniose erkrankte Hunde, deren Erkrankung „mild“ verläuft, die in der Regel einen niedrigen Titer und noch keine stark veränderten Blutwerte (z. B. Nierenwerte) haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote class="wp-block-quote"><p>Die individuelle Immunlage eines Hundes kann erklären, warum bestimmte Vitalstoffe und Pflanzen bei dem einen wahre Wunder wirken und vom anderen überhaupt nicht vertragen werden.</p></blockquote>
<h4>Die wichtigsten Grundpfeiler sind:</h4>
</div>
</div>
</article>
</div>
<div id="primary" class="content-area">
<article id="post-760" class="post-760 post type-post status-publish format-standard has-post-thumbnail hentry category-blog tag-ernaehrungsberatung tag-fuetterung-hunde tag-hund tag-leishmaniose tag-nahrungsergaenzungen with-featured-image">
<div class="entry-body">
<div class="entry-content">
<h5>Verdauung:</h5>
<p>Eine gut funktionierende Verdauung ist die Voraussetzung, dass auch alle Nährstoffe aufgespalten werden und somit den Körper (er)nähren können. Auch Hunde, die nicht krank sind, können Verwertungsstörungen und/oder Störungen im Verstoffwechseln von Nahrung haben. Meiner Meinung nach hilft da nicht der Glaube, dass sich das alles wieder von alleine einpendeln wird, wenn der Hund qualitativ hochwertigeres Futter bekommt oder in anderer Form, z. B. alles roh.</p>
<p>Bei Leishmaniose richtet der Parasit Schaden in bestimmten Zellen des Körpers an und das hat Auswirkungen auf den gesamten Stoffwechsel des erkrankten Hundes. Die Ergänzung der Mahlzeiten mit einem <strong>Verdauungsenzym</strong> ergibt meiner Meinung nach auch Sinn, wenn keine Bauchspeicheldrüsenschwäche diagnostiziert wurde. Es reicht, wenn das Enzym in einer geringen Dosierung den Mahlzeiten zugefügt wird.</p>
<p>Gut zusammengesetzt ist das Produkt von Dr. Hölder „Panenzym Pulver“ mit den Zutaten Pankreas-Pulver (Schwein), Kokosmehl, Kartoffelmehl und Yucca shidigera. Es sind nicht (zu) viele Zutaten drin und das Produkt ist glutenfrei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Kräuter:</h5>
<p>Desweiteren können sogenannte Bitterstoffe die Verdauungsorgane und Leber unterstützen und anregen:<strong> Artischocke, Löwenzahnwurzel, Mariendistelsamen und Enzianwurzel </strong>können fein gemahlen unter das Futter gemischt werden.</p>
<ul>
<li>Artischocke regt die Verdauungssäfte an, hilft bei der Fettverdauung und unterstützt die Leber <span style="color: #333399;">(Dosierungsempfehlung Artischockenblätter gemahlen: 0,2 g pro 10 kg Körpergewicht/Tag)</span></li>
<li>Löwenzahnwurzel regt Leber, Galle und Nieren an <span style="color: #333399;">(Dosierungsempfehlung Löwenzahnwurzel gemahlen: 0,2 g pro 10 kg Körpergewicht/Tag).</span></li>
</ul>
</div>
<div class="entry-content">
<ul>
<li>Enzianwurzel regt die Magensäfte an und wirkt appetitfördernd <span style="color: #333399;">(Dosierungsempfehlung Enzianwurzel gemahlen: 0,1 g pro 10 kg Körpergewicht/Tag).</span></li>
<li>Mariendistelsamen dient zum Leberschutz <span style="color: #333399;">(Dosierungsempfehlung zum Erhaltungsschutz Mariendistelsamen gemahlen 5 g pro 10 kg Körpergewicht 2x täglich).</span></li>
<li>Artischocke, Löwenzahnwurzel und Enzianwurzel würde ich kurweise geben 2 bis 3x jährlich ca. 4 Wochen lang.</li>
</ul>
</div>
</div>
<div class="entry-body">
<div class="entry-content">
<p>Sie brauchen nicht alle drei Kräuter gemeinsam zu verabreichen, sondern können abwechseln oder nach Verträglichkeit auswählen. Mariendistel zum Schutz der Leber kann über einen längeren Zeitraum verabreicht werden, ca. 1/2 Jahr oder auch länger. Gemahlene Kräuter erhalten Sie in der Apotheke oder im Internet z. B. bei Krauterie.de.</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<h5>Sonstiges:</h5>
<div class="entry-content">
<p><strong>Lezithin </strong>aus Sonnenblumen ist eine sehr gute Quelle für wichtige Phospholipide. Diese sind sowohl Bestandteile von Zellmembranen als auch wichtige Faktoren im Fettstoffwechsel. Zudem sorgt Lecithin für den Aufbau von Gehirnzellen und unterstützt die Aufrechterhaltung von Leber- und Herzfunktionen. Es gibt viele Lezithinpräparate, meistens vermischt mit Trägerstoffen, die unter Umständen nicht vertragen werden. Ein Reinlezithin ohne jegliche Zusätze habe ich gesehen bei der Firma Top Fruits im Internet. Das Lezithin wird nach meinen Erfahrungen sehr gut vertragen, lindert Magenprobleme und unterstützt die Leberentgiftung auch bei Hunden, die nicht an Leishmaniose erkrankt sind. Das Produkt kann als Dauergabe täglich verabreicht werden</p>
<p><span style="color: #333399;">Dosierungsempfehlung Reinlezithinpulver aus Sonnenblumen 0,1 g pro kg Körpergewicht/Tag.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5 class="has-text-color has-background has-drop-cap has-medium-font-size has-black-color has-light-gray-background-color">Darmgesundheit:</h5>
<p>Durch die Metabolisierung von komplexen Kohlehydraten (Ballaststoffen) entstehen kurzkettige Fettsäuren wie Essigsäure, Propionsäure und Buttersäure. Diese dienen als Energiequelle für die wandständige Darmflora, wirken immunmodulatorisch und regulieren die Darmmotilität.</p>
<p><strong>Reiskleie </strong>enthält von Natur aus das hochwertige Enzyme Superoxid-Dismutase und Arabinoxylan, unterstützt den Zellstoffwechsel beim ganzheitlichen Zellschutz. In Reiskleie befinden sich wichtige Vitamine A, B-Vitamine, C, D, E (Tocotrienol), K, Ferulasäure (Phenolsäure), Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Magnesium, Mangan, Phosphor, Selen und Zink, es enthält pflanzliches Lezithin. Phenolsäure unterstützt das Abwehrsystem und verbessert die Wirkung von Vitamin C und E.</p>
<p><span style="color: #333399;">Dosierungsempfehlung von Reiskleie 2,5 g pro 10 kg Körpergewicht/ Tag.</span></p>
<p><span style="color: #333399;"> Zusätzlich 1 Messerspitze<strong> Apfelpektin</strong> für Hunde bis 20 kg pro Tag , 2 Messerspitzen Apfelpektin für Hunde ab 20 kg pro Tag.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"> Apfelpektin kann die Lymphozyten anregen, mehr Interferon Gamma zu produzieren.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zur <strong>Selen</strong>versorgung und auch als Ballaststoff für die Darmflora ist <strong>Kokosnussfleisch </strong>(gemahlen) geeignet (der Selengehalt von Kokosraspel ist abhängig von der Bodenbeschaffenheit der Pflanzenkultur, achten Sie beim Einkauf auf gute Qualität, am besten bio).</p>
<p><span style="color: #333399;"> Dosierungsempfehlung Kokosrapsel 3 g pro 10 kg Körpergewicht/Tag.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Darmprobiotika (mit Lactobazillen und Bifidobakterien) können die Produktion von Th2-Zytokinen reduzieren; für Hunde ist nach EU-Verordnung unter anderem der Stamm <strong>Lactobacillus acidophilus </strong>zugelassen.</p>
<p>Speziell <strong>fermentierte Magen-Darm-Kräuter</strong> für Hunde gibt es von Emiko Petcare (mit Melasse, Jogurt, Kamille, Pfefferminz, Löwenzahnkraut und Wurzel, Fenchel und Kümmel).</p>
<p><span style="color: #333399;">Dosierung nach Packungsbeilage.</span></p>
<p><strong>Huminsäuren</strong> schützen die gesamten Zellmembranen des Körpers und binden Giftstoffe im Darm, z. B. Moortränke von Anibio oder Sobamin Pulver vom Pharma Werk Weinböhla.</p>
<p><span style="color: #333399;"> Dosierung nach Packungsbeilage.<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
</div>
<div class="entry-body">
<div class="entry-content">
<blockquote><p>Darmaufbau und Darmsanierung sollten mehrmals im Jahr kurweise durchgeführt werden, nach jeder Wurmkur und nach Gabe eines Antibiotikums.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Allgemeine Ratschläge:</h4>
<ul>
<li>Reduzierung von Stress; bei Stress wird vermehrt körpereigenes Cortisol (Nebennierenrinden-Hormon) ausgeschüttet, Cortisol verringert die TH1-Reaktion und stärkt die TH2-Antwort. Das ist auch der Grund, warum Hunde, die an Leishmaniose erkrankt sind, kein Cortison (synthetisch hergestelltes Cortisol) bekommen sollten. Eine erhöhte Cortisol-Ausschüttung des Körpers führt zu einer vermehrten Ausschüttung von Insulin (Antagonismus Cortisol-Insulin) und „stresst“ somit auch die Bauchspeicheldrüse.</li>
<li>Ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt (Anhaltspunkte können PH-Wert-Messungen des Urins geben).</li>
<li>Eliminieren anderer Entzündungen im Körper, z. B. entzündete Zähne.</li>
<li>Kranke Hunde sollten nicht geeimpft werden.</li>
<li>Entwurmung nur, wenn durch eine Kotprobe Würmer festgestellt wurden.</li>
<li>Belastung mit Schadstoffen und Schwermetallen so gering wie möglich halten.</li>
<li>Vermeidung von Schimmelpilzbelastung.</li>
<li>Vermeidung von festgestellten Allergenen, z. B. Speisemilben, Gluten, Milchzucker usw.</li>
<li>Reduzierung von Elektrosmog und anderen geopathischen Belastungen. Auskunft und Beratung zu diesem Thema bei Heilpraktikern und Baubiologen.</li>
</ul>
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		<title>Urolithiasis beim Hund</title>
		<link>https://leishmaniose-hilfe.com/urolithiasis-beim-hund/2018/blog/beratung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingridhilf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Oct 2018 10:31:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Harnkristalle]]></category>
		<category><![CDATA[Oxalsäure]]></category>
		<category><![CDATA[Urin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Für Hunde, die an Leishmaniose erkrankt sind, ist es wichtig, einer weiteren Schädigung des Harntraktes und der Nieren durch Harnkristalle und Harnsteine vorzubeugen. Für die Entstehung von Harnsteinen gibt es verschiedene Ursachen: Rassedisposition Alter Geschlecht Stoffwechselstörungen Medikamente Harnweginfektionen Ernährung &#8230; <a href="https://leishmaniose-hilfe.com/urolithiasis-beim-hund/2018/blog/beratung/">Weiter</a></p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Für Hunde, die an Leishmaniose erkrankt sind, ist es wichtig, einer weiteren Schädigung des Harntraktes und der Nieren durch Harnkristalle und Harnsteine vorzubeugen. Für die Entstehung von Harnsteinen gibt es verschiedene Ursachen:</p>
<ul>
<li>Rassedisposition</li>
<li>Alter</li>
<li>Geschlecht</li>
<li>Stoffwechselstörungen</li>
<li>Medikamente</li>
<li>Harnweginfektionen</li>
<li>Ernährung</li>
</ul>
<p>Risikofaktoren im Zusammenhang mit der Ernährung gibt es, ausschlaggebend dabei ist aber auch das Harnmilieu, z. B. der Harn-ph, Vorhandensein von Inhibitoren, Harnweginfektionen usw.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Die häufig anzutreffenden Harnsteintypen sind:</h4>
<p>Struvit, Kalziumoxalat, Kalziumphosphat, Urat, Cystin, Silikat und Xanthin.</p>
<p>Durch eine entsprechende Ernährung kann Harnsteinen vorgebeugt werden, sie sind aber nicht in jedem Fall zu verhindern.</p>
<p>Sind schon Harnkristalle oder Harnsteine vorhanden, kann durch eine entsprechende Ernährung eine weitere Bildung eingeschränkt werden. Voraussetzung dafür ist die genaue Kenntnis der Zusammensetzung der Harnkristalle/Harnsteine.</p>
<p>Ernährungsbedingt entstehen<strong> Struvitsteine</strong> durch eine Übersättigung mit Magnesium-, Ammonium- und Phosphat-Ionen bei einem alkalischem Harn-pH-Wert, z. B. einem Futter mit hohem Getreideanteil.</p>
<p>Bei <strong>Kalziumoxalatsteinen</strong> liegt eine Übersättigung des Harns mit Kalzium und Oxalat vor. Hat das Futter einen niedrigen Kalziumanteil und Zutaten mit hohem Oxalsäuregehalt wie z. B. Amaranth, Rote Beete, Spinat, Mangold kann dies diese Steinart begünstigen. Der Oxalsäuregehalt kann mit Wässern und Wegschütten des Kochwassers deutlich reduziert werden. Wichtig ist auch eine intakte Darmflora, um Oxalate im Darm zu binden.</p>
<p>Bei <strong>Kalziumphosphatsteinen</strong> kann ein Überschuss an diätetischen Kalzium und Phosphor in der Nahrung die Bildung begünstigen.</p>
<p><strong>Urate</strong> entstehen ernährungsbedingt durch purinreiche Nahrung. Besonders purinreich sind Innereien aller Schlachtiere, Fische wie Hering, Sardine, Thunfisch, Haut vom Geflügel, Hülsenfrüchte und Hefe.</p>
<p><strong>Cystinsteine</strong> haben keine ernährungsbedingten Ursachen; <strong>Silikatsteine</strong> sind sehr selten, ein diätetischer Überschuss an siliziumhaltigen Nahrungsmitteln kann die Entstehung begünstigen (getreidebasierende Ernährung).</p>
<p>Reine <strong>Xanthinsteine</strong> sind sehr selten, deren Ursache sind rassebedingte Stoffwechselstörungen wie z. B. beim Dalmatiner.</p>
<p>Hunde, die an Leishmaniose erkrankt sind und mit Allopurinol behandelt werden, haben durch die Einnahme dieses Medikaments ein erhöhtes Risiko,  Xanthinkristalle und -steine zu bilden. Allopurinol hemmt die Xanthinoxidase, ein Enzym, das für die Umwandlung von Xanthin und Hypoxanthin in Harnsäure zuständig ist. Das bedeutet: niedrige Uratkonzentration, aber hohe Xanthin- und Hypoxanthinkonzentration im Harn, die zur Steinbildung führen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Diätetische Maßnahmen:</h5>
<blockquote><p>Purinarme Fütterung und Erhöhung des Harnvolumens!</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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