Leishmaniose-Hilfe-Team

Naturheilkunde bei CNE?


CNE bedeutet Chronische Nieren-Erkrankung, auch unter der Bezeichnung Chronische Niereninsuffizienz (CNI) bekannt, und ist eine sehr häufige Begleiterkrankung bei an Leishmaniose erkrankten Hunden.
Erst wenn bereits 65 bis70 Prozent der Nephrone zerstört sind, kommt es zu sichtbaren Auswirkungen. Nephrone sind die kleinste Baueinheit der Niere und zuständig für die Filtration von Harn. Deswegen ist es sehr wichtig, diese Erkrankung früh zu erkennen und zu behandeln. Einmal abgestorbenes Nierengewebe kann nicht mehr ersetzt werden!

Neben tierärztlicher Behandlung, regelmäßigen Blut- und Urinkontrollen sowie der Fütterung einer Nierendiät können Naturheilmittel unterstützend wirken. Welche Naturheilmittel/ Naturheilverfahren gibt es?

Homöopathie – Globuli

Ihre Grundlage ist das sogenannte Ähnlichkeitsprinzip. Als Heilmittel wird ein Wirkstoff ausgewählt, der bei gesunden Menschen oder gesunden Tieren ähnliche Symptome hervorruft wie die Krankheit, die behandelt wird. Der Körper soll so dazu angeregt werden, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Die Wirkstoffe werden in Wasser oder Alkohol (Letzteres ist nicht für Hunde geeignet) potenziert – das heißt in Stufen extrem verdünnt. „Je verdünnter das Mittel ist, desto größer die Wirkung“, lautet die Grundthese der homöopathischen Medizin. Ihre Wirksamkeit ist wissenschaftlich nicht belegt. Ihr homöopathisch arbeitender Tierarzt oder Tierheilpraktiker wird das passende Mittel auswählen, z.B. Solidago virgaurea als Globuli, die vorwiegend bei Erkrankungen der Niere oder der Blase angewendet werden, insbesondere wenn die Harnmenge gesteigert werden soll.

Phytotherapie – Pflanzenheilkunde

Es werden aussschließlich pflanzliche Wirkstoffe eingesetzt. Entweder als Einzelmittel z.B. getrocknetes Echtes Goldrutenkraut (Solidaginis virgaureae herba) oder eine Kombination mehrerer Wirkstoffe, die die Wirkung oft um ein Vielfaches verbessern können.
Anders als bei homöopathischen Mitteln muss die Wirksamkeit pflanzlicher Arzneimittel belegt sein, bevor sie zugelassen werden. Sie durchlaufen also dieselbe Prüfung wie Medikamente der Schulmedizin.

Bioresonanz-Therapie

Die Bioresonanz-Therapie (griech. bios = Leben, lat. resonare = mitschwingen, widerhallen) ist eine Regulationstherapie, die die körpereigenen Regulations- und Selbstheilungskräfte stärken soll. Im Laufe der Zeit haben verschiedene Firmen die hierfür erforderlichen Diagnose- und Therapiegeräte entwickelt. Die Bioresonanz-Therapie ist wissenschaftlich nicht anerkannt. Sie gehört wie z. B. auch die Homöopathie zu den Verfahren der Regulativen Medizin. Bioresonanz-Behandlungen werden inzwischen auch bei Tierärzten angeboten und bei Tierheilpraktikern. Meine Tierheilpraktikerin arbeitet mit Bioresonanz-Geräten der Firma Rayonex; ich bin sehr zufrieden, welche guten Erfolge diese Behandlungsart bei meinen Hunden bringt. Informationen und Therapeutenliste finden Sie bei www. rayonex.de im Internet.


Sehr bekannt und empfohlen von Tierärzten und Tierheilpraktikern ist die sogenannte SUC-Kur zur Unterstützung der Nieren des an Leishmaniose erkrankten Hundes. Angewandt werden drei biologische Heilmittel, hergestellt von der Firma Heel GmbH, ein pharmazeutisches Unternehmen, das Medikamente auf Basis natürlicher Wirkstoffe entwickelt, produziert und vertreibt. Bei nierengeschwächten Tieren kann die SUC-Kur zu einer Reduzierung des Harnstoff- und Kreatininspiegels und so zu einer Verbesserung der Lebensqualität führen. Die Suc-Kur für Tiere besteht aus:

Solidago compositum ad us. vet. Ampullen

Ein Kombinationspräparat bestehend aus:

Acidum arsenicosum (Weißes Arsenik), Apisinum (Bienengift), Argentum nitricum (Silbernitrat), Baptisia (Wilder Indigo), Berberis vulgaris (Sauerdorn), Bucco (Buccoblätter), Capsicum annuum (Spanischer Pfeffer), Chondrodendron (Grießwurz), Cuprum sulfuricum (Kupersulfat), Equisetum hiemale (Winterschachtelhalm), Hepar sulfuris (Kalkschwefelleber), Hydrargyrum bichloratum (Quecksilber(II)-chlorid), Lytta vesicatoria (Spanische Fliege), Natrium pyruvicum (Natriumpyruvat), Orthosiphon aristatus e foliis sicc. (Indischer Nierentee), Smilax (Sarsaparillwurzel), Solidago virgaurea (Goldrute), Suis-Bestandteile, Terebinthina laricina (Lärchen-Terpentin) zur homöopathischen Behandlung von Nieren und Blase.

Verabreichung: subkutane Injektion oder oral. Bitte Beipackzeittel und Dosieranleitung des Herstellers beachten!

Ubiquinon compositum Ampullen

Ein Kombinationspräparat, das sich aus unterschiedlichen homöopathischen Einzelmitteln zusammensetzt, deren jeweilige Arzneimittelbilder einander ergänzen und aufeinander abgestimmt sind. So beinhalten die Ampullen eine Kombination aus Wirk- und Vitalstoffen wie Coenzym Q10, Thiamin, Pyridoxin, Nicotinamid, Riboflavin sowie Heidelbeere und Herbszeitlose. Coenzym Q10 ist natürliches, körpereigenes Ubichinon. Ubiquinon wird in der Homöopathie unter anderem zur Behandlung von Leber-, Herz- und Nierenbeschwerden infolge eines ungünstigen Q10-Status angewandt.

Verabreichung: subkutane Injektionen oder oral. Bitte Beipackzettel und Dosieranleitung des Herstellers beachten!

Coenzym Q10 Compositum von Heel ad us. vet.

Ein Kombionationspräparat bestehend aus:

Acidum alpha-ketoglutaricum (α-Ketoglutarsäure), Acidum ascorbicum (Ascorbinsäure), Acidum cis-aconiticum (cis-Aconitsäure), Acidum citricum (Zitronensäure), Acidum DL-malicum (Äpfelsäure), Acidum fumaricum (Fumarsäure), Acidum succinicum (Bernsteinsäure), Acidum thiocticum (α-Liponsäure), Adenosinum triphosphoricum (Adenosintriphosphat), Barium oxalsuccinicum (Bariumoxalsuccinat), Beta vulgaris ssp. vulgaris var. conditiva e radice (Rote Rübe), Cerium oxalicum (Ceroxalat), Coenzym A (CoA), Cysteinum (Cystein), Hepar sulfuris (Kalkschwefelleber), Magnesium oroticum (Magnesiumorotat), Manganum phosphoricum (Manganhydrogenphosphat), Nadidum (Nadid), Natrium diethyloxalaceticum (Natriumoxalazetat), Natrium pyruvicum (Natriumpyruvat), Natrium riboflavinum phosphoricum (Vitamin B2), Nicotinamidum (Niacinamid), Pulsatilla pratensis (Küchenschelle), Pyridoxinum hydrochloricum (Vitamin B6), Sulfur (Schwefel), Thiaminum hydrochloricum (Vitamin B1), wird in der biologischen Medizin unter anderem zur Behandlung von Nierenerkrankungen eingesetzt.

Verabreichung: subkutane Injektionen oder oral. Bitte Beipackzettel und Dosieranleitung des Herstellers beachten!


Hinweis! Bitte benutzen Sie bei der Dosierung von homöopathischen Mitteln wie Globuli und Ampullen-Flüssigkeiten keine Metalllöffel, sondern Plastiklöffel oder Plastikkanülen (ohne Nadel). Globuli direkt ins Maul (Lefze) des Hundes geben, Flüssigkeiten mit der Plastikkanüle seitlich ins Maul geben, die Mittel sollen Schleimhautkontakt haben. Ist das nicht möglich, können homöopathische Mittel auch über das Futter gegeben werden oder mit dem Trinkwasser verabreicht werden (keine Metallschüsseln dafür verwenden).

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